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Web-Push und SMS freischalten

Zwei zusätzliche Wege neben der E-Mail. Beide haben Bedingungen — und beide ersetzen die E-Mail nicht.

Für: Vorstand, Geschäftsstellegeprüft am

Kurz gesagt

Web-Push erscheint auf dem Sperrbildschirm der Geräte, auf denen eine Person den Schalter selbst umgelegt hat; er kostet nichts. SMS geht nur an Personen, die im Portal ausdrücklich zugestimmt haben, ist auf 160 Zeichen begrenzt und wird über euren eigenen Gateway-Vertrag abgerechnet. WhatsApp gibt es nicht.

Web-Push

Push-Meldungen gehen an Geräte, nicht an Personen. Ein Mitglied legt den Schalter „Benachrichtigungen auf diesem Gerät" im Portal unter „Meine Daten" um; Kursleitungen finden ihn in der Anwesenheitsansicht. Erst danach ist das Gerät angemeldet.

  • Kostenlos, ohne Vertrag und ohne Nummer.
  • Die Erlaubnis wird erst auf Klick abgefragt — ein Dialog beim Seitenaufruf ist der sicherste Weg zu einem dauerhaften „Blockieren".
  • Auf dem iPhone muss die Seite zuvor über Teilen → Zum Home-Bildschirm gesichert werden. Der Hinweis steht am Schalter.
  • Wer kein Gerät angemeldet hat, bekommt nichts. Push ist deshalb nie ein Ersatz für die E-Mail.

SMS

SMS ist kostenpflichtig. Im Abo kostet sie nichts extra, die Nachrichten selbst rechnet euer eigener Gateway-Vertrag ab — der Vertrag läuft beim Anbieter, nicht bei uns. Anbinden lässt sich jeder gängige HTTP-Gateway ohne Codeänderung.

  • Ohne ausdrückliche Zustimmung geht nie eine SMS — auch dann nicht, wenn ihr den Kanal eingeschaltet habt. Die Zustimmung ist getrennt vom Newsletter, weil eine SMS Geld kostet und auf dem Sperrbildschirm landet.
  • 160 Zeichen, an der Wortgrenze gekürzt. Der Link aufs Portal hat Vorrang vor dem Text: Eine gekürzte Nachricht mit Link führt weiter, eine vollständige ohne Link endet in einer Rückfrage.
  • Rufnummern werden normalisiert (0170… wird zu +49170…). Was nicht eindeutig ist, wird abgelehnt — eine SMS an eine geratene Nummer geht an einen Fremden, und ihr zahlt dafür.

Kosten im Blick behalten

Auf der Benachrichtigungs-Seite steht ein Zähler für den laufenden Monat. Er zählt ausschließlich tatsächlich verschickte Nachrichten — Unterdrücktes kostet nichts und darf die Zahl nicht aufblähen.

Sinnvolle Kombinationen

  • Kurs fällt aus: E-Mail plus Push. Kurzfristig, betrifft wenige, Push kommt sofort an.
  • Warteliste nachgerückt: E-Mail plus Push. Wer wartet, will es schnell wissen.
  • Trainingsausfall am selben Tag bei einer Mannschaft ohne Portal-Nutzung: hier lohnt SMS — und nur hier.
  • Rechnung und Mahnung: E-Mail allein genügt. Eine Push-Meldung über eine Rechnung ist Lärm.

Was es nicht gibt

WhatsApp-Benachrichtigungen gibt es nicht. Die Business-Schnittstelle verlangt freigegebene Vorlagen und rechnet je Konversation ab; das ist ein eigenes Thema und keine Erweiterung, die man nebenbei anhängt. Vorhanden sind E-Mail, Web-Push und SMS.

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