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ClubVivo

Funktion

Ehrenamt – Helferlisten und Arbeitsstunden ohne Zettelwirtschaft

Wer hilft beim Sommerfest – und wer hat seine Stunden schon?

Viele Vereine verpflichten ihre Mitglieder auf Arbeitsstunden. Bisher lief das über eine Liste am Schwarzen Brett und eine Tabelle beim Kassenwart. Jetzt tragen sich Helfer selbst im Mitgliederportal ein, ihr hakt nach dem Fest ab – und jedes Mitglied sieht seinen Stand.

Übersicht der Gruppen und Mannschaften mit Art, zwei wöchentlichen Trainingszeiten, Ort und Kadergröße.
Mannschaft mit Trainingszeiten und Kader · Beispieldaten aus dem Demo-System

Aufgaben und Helferlisten

  • Aufgabe mit Datum, Uhrzeit, Ort, benötigter Helferzahl und der Gutschrift je Einsatz
  • Anmeldung im Portal je Person, nicht je Familienkonto
  • Besetzungs-Ampel „x von N": Der Vorstand sieht auf einen Blick, wo er noch anrufen muss
  • Die Platzgrenze gilt für alle – zwei gleichzeitige Anmeldungen auf den letzten Platz gehen nicht beide durch
  • Druckblatt A4 mit Namen, Spalte „da?", Stunden und Unterschrift – plus Leerzeilen für Nachzügler
  • Abhaken als erschienen oder nicht erschienen, mit abweichender Stundenzahl je Person
  • Übungsleitungen führen die Helferlisten ihrer eigenen Gruppen; das Vereinsfest bleibt Sache des Vorstands
Mitglieder- und Elternportal: Begrüßung, eigene Buchungen mit Status und Referenz, Abmeldung und Entschuldigung, darunter die erreichten Auszeichnungen.
Mitglieder- und Elternportal · Beispieldaten aus dem Demo-System

Arbeitsstunden-Konto: Soll, Ist und der Rest

Zur Wortwahl, weil sie leicht durcheinandergeht: „Arbeitsstunden" sind hier die Pflichtstunden der Mitglieder – zehn Stunden im Jahr beim Sommerfest. Die Arbeitszeit der Übungsleitung heißt „Stundenzettel", wird im eigenen Zugang geführt und gehört samt Urlaub und Krankmeldung zum Übungsleiter-Modul (+10 €/Monat je Verein oder Schule).

Das Soll hängt an der Beitragsart – „zehn Stunden im Jahr" steht dort, wo auch der Beitrag steht. Das Ist entsteht aus abgehakten Einsätzen und aus Handbuchungen mit Pflicht-Grund. Ohne „erschienen" gibt es keine Gutschrift; das ist keine Regel im Programm, sondern eine Bedingung in der Datenbank.

  • Pflichtstunden je Beitragsart, Vorgabe 0 – ein Verein ohne Arbeitsstunden merkt von alldem nichts
  • Soll, Ist und Differenz je Kalenderjahr, filterbar nach offen und erfüllt
  • Handbuchungen mit Grund, auch negativ – die Korrektur bleibt nachlesbar
  • Ausgleichssatz je Stunde und ein Hinweistext, den die Mitglieder im Portal lesen
  • CSV-Export der Differenzen als Grundlage für den Ausgleich

Was bewusst nicht passiert

Aus einer offenen Stunde entsteht keine Rechnung. Der Export ist die Grundlage, die Forderung stellt der Verein – denn ob überhaupt abgerechnet werden darf, steht in eurer Satzung oder Beitragsordnung und nicht in einer Software.

Ebenso wenig wandert ein Überschuss ins Folgejahr, und wer im November eintritt, hat rechnerisch das volle Jahressoll. Eine Zwölftelung wäre möglich – sie ist aber eine Satzungsfrage, und solange sie niemand ausdrücklich will, ist die einfache Regel die ehrlichere.

Informiert wird auf Klick, nicht bei jedem Speichern

Eine Helferliste wird beim Anlegen dreimal korrigiert – Plätze, Uhrzeit, Ort. Würde jedes Speichern eine Mail auslösen, läse die Mannschaft ab der zweiten keine mehr. Deshalb gibt es einen eigenen Knopf „Jetzt informieren", und er benachrichtigt den Kader der Gruppe. Eine Aufgabe für den ganzen Verein verschickt nichts – sie steht im Portal für alle offen.

Arbeitsstunden sind ein Vertrauensthema

Nichts vergiftet die Stimmung im Verein so zuverlässig wie der Verdacht, dass immer dieselben arbeiten und niemand nachhält. Ein Konto, das jedes Mitglied selbst einsehen kann, beendet die Diskussion – nicht durch Kontrolle, sondern durch Transparenz.

Bereit, eure Verwaltung einfacher zu machen?

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